Die Gesellschaft für Unterstützte Kommunikation e.V. möchte die Vernetzung von Aktiven für Unterstützte Kommunikation fördern und bietet hier die Möglichkeit, sich als UK-Netzwerk zu präsentieren. Wenn Sie Ihr UK-Netzwerk vorstellen möchten, wenden Sie sich bitte an web@gesellschaft-uk.org.
KOMMIT - Lüneburg
Die Regionalabteilung Lüneburg der niedersächsischen Landesschulbehörde reicht von Celle bis Stade, von Cuxhaven bis Lüchow- Dannenberg. Seit 2010 treffen sich zweimal jährlich die UK- Beauftragten oder UK- Teams der Förderschulen mit den Schwerpunkten für geistige und/oder körperliche und motorische Entwicklung und der Tagesbildungsstätten, um in einem Netzwerk Wissen, Erfahrungen und Entwicklungen auszutauschen und die Etablierung abgesicherter Strukturen für den Zugang unserer Schülerinnen und Schüler zu Unterstützter Kommunikation zu erreichen.
Wir freuen uns über jede Schule/ Einrichtung/ Tagesbildungsstätte, die daran mitwirken möchte!
Kontakt
Marie Just Oedemer Weg 23 D-21335 Regionalabteilung Lüneburg uk@knieberg.net
UK-Netzwerk Ostfriesland
Kommunikation ist ein Grundbedürfnis und Voraussetzung für Lernen und Teilhabe.
Menschen ohne Lautsprache bzw. mit nicht ausreichender Lautsprache sowie ihr Umfeld werden durch die pädagogischen Ansätze der „Unterstützten Kommunikation“ gefördert. Alternative Kommunikationsformen sind z. B. körpereigene Kommunikation wie Gebärden, Kommunikationstafeln und –bücher sowie elektronische Sprachausgabesysteme.
Das Fachgebiet „Unterstützte Kommunikation“ (UK) ist umfangreich und entwickelt sich stetig weiter. Es schließt pädagogische Ansätze wie z. B. Modeling, individuelle Förderplanung und Zusammenarbeit mit dem Umfeld der betroffenen Person ein. UK wird erst allmählich in Einrichtungen institutionalisiert, von der Frühförderung über Kindertagesstätten und Schulen bis zum beruflichen Bereich. Stetiges Weiterlernen und Austausch unter Fachleuten ist erforderlich. Erst punktuell ist UK Teil pädagogischer Ausbildungen. Technische Hürden und Zeitaufwand sind Stolpersteine. Der Informationsbedarf hoch.
Überregionale Netzwerke, z. B. das UK-Netzwerk Weser-Ems, existieren bereits. Auch in der Region Ostfriesland soll eine Plattform für den Austausch entstehen.
Es finden regelmäßige Online-Treffen per Zoom statt.
Lübecker Arbeitskreis UK (Unterstützte Kommunikation)
Wir gründen in Lübeck einen runden Tisch aus Fachleuten, Eltern, Angehörigen und interessierten Betroffenen. Unsere Treffen sollen im Abstand von 6 bis 8 Wochen im Paul-Burwick-Haus der Vorwerker Diakonie stattfinden. Moderiert werden die Veranstaltungen durch die Pädagogin und Fachreferentin Monika Daberkow sowie durch Judith Reincke, Sonderpädagogin und Konrektorin der Paul-Burwick-Schule. Telefon Schulsekretariat: +49 (0) 451-4002 50189
Was wir wollen
Wir möchten uns regelmäßig treffen zum gegenseitigen Erfahrungsaustausch, können UK- Hilfsmittel kennen lernen und ausprobieren. Die Teilnehmer des Arbeitskreises können Themenwünsche äußern, zu denen dann Veranstaltungen geplant werden. Weitere Fachreferenten können eingeladen werden. Es soll für uns eine Möglichkeit sein, sich weiter zu bilden und zu informieren.
Bei unseren Treffen sollen alle Bezugspersonen zusammenkommen, um die für UK unabdingbare Zusammenarbeit zwischen Eltern, Lehrenden, Therapeuten, Werkstattmitarbeitenden und Betreuenden voranzubringen und für verbesserte Bedingungen für nicht oder kaum lautsprachig kommunizierende Menschen ein zu treten.
Unsere Ziele
durch regelmäßige Treffen (im Abstand von 6-8 Wochen) mehr Kenntnisse und mehr Erfahrungsaustausch zu Themen aus dem Bereich Unterstützter Kommunikation ermöglichen.
für eine breitere Öffentlichkeitsarbeit und mehr Fortbildungsmöglichkeiten zum Thema UK eintreten.
eine Möglichkeit schaffen für gegenseitige Hilfen für den Alltag, z.B.:
Hilfen bei der Herstellung von Bildkarten und anderen Materialien
Hilfen beim Umgang mit den technischen Kommunikationsgeräten
dafür eintreten, dass Maßnahmen der UK zunehmend Alltagspraxis werden in Frühförderung, Kindergärten, Schulen, Werkstätten, Tagesförderstätten und Wohnbereichen betroffner Menschen.
Schwerpunkt der Netzwerkarbeit ist der fachliche Austausch und die Vernetzung verschiedener Beratungsstellen und Institutionen und der Versuch, Unterstützte Kommunikation einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Ziel ist die Implementierung von Unterstützter Kommunikation in vorschulischen, schulischen und nachschulischen Lebensbereichen sowie in Aus-, Fort- und Weiterbildungen.
Im Netzwerk arbeiten sowohl Vertreter:innen verschiedener Institutionen, als auch Familienangehörige unterstützt Kommunizierender zusammen.
Das Netzwerk wird von Pamela Heiser und Britta Schlehahn (Fach-Referentinnen der Gesellschaft für Unterstützte Kommunikation e.V.), moderiert.
Das Netzwerk trifft sich zweimal jährlich.
Termine zum nächsten Netzwerktreffen finden Sie in unserem Veranstaltungskalender unter der Kategorie Netzwerktreffen.
Durch den Arbeitskreis UKNWE soll die Weser-Ems-Region und darüber hinaus Niedersachsen in den Bereichen Unterstützte Kommunikation und Unterstütztes Schreiben fachlich gestärkt werden. Schwerpunkte der Arbeit des Netzwerks sind zum einen der fachliche Austausch und die gegenseitige Unterstützung, zum anderen der Versuch, politische Veränderungen herbeizuführen, die die Implementierung Unterstützter Kommunikation in schulischen und außerschulischen Einrichtungen sowie im Bereich der Aus-, Fort- und Weiterbildung unterstützen. Die Vernetzung von Wissenschaft und Praxis wird dabei gefördert. Am UK-Netzwerk Weser-Ems sind Vertreter schulischer sowie außerschulischer Einrichtungen und Dienste der Behindertenhilfe aus der Region Weser-Ems beteiligt. Schaltstelle ist das Ambulatorium für ReHabilitation – Beratungsstelle für UK – der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg.
Chronik des UK-Netzwerks Weser-Ems
Am 12. November 2008 wurde das UK-Netzwerk Weser-Ems gegründet. Gründungsort war das Ambulatorium für ReHabilitation - Bereich Unterstützte Kommunikation (UK) - an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg. Von 2008 bis 2010 wurden Empfehlungen zur Verankerung von UK sowie ein Konzeptentwurf für eine flächendeckende Implementierung von Beratungsstellen für UK und Unterstütztes Schreiben in schulischen Einrichtungen sowie vor-, außer- und nachschulischen Einrichtungen und Diensten der Behindertenhilfen in Niedersachsen entwickelt. Am 21. April 2010 und am 8. Juni 2011 wurden die Empfehlungen und das Konzept im Rahmen von zwei Runden Tischen Vertretern von Ministerien und Verbänden vorgestellt.
Ziele des UK-Netzwerks Weser-Ems
Implementierung von Beratungsstellen in Niedersachsen
Fachliche Beratung in jeder Altersstufe
Präsenz und Transparenz von Ansprechpartnern vor Ort
Vernetzung mit überregionalen Netzwerken
Fachlicher Austausch und Fortbildungen innerhalb des Netzwerks
Zusammenarbeit mit der Universität Oldenburg im Rahmen der Forschung und Lehre
Kontakt
Prof. Dr. Andrea Erdélyi Carl von Ossietzky Universität Oldenburg Ammerländer Heerstraße 114-118 D-26129 Oldenburg Tel.: +49 (0) 441 / 798 -4753 oder -4981 (AB) Fax: +49 (0) 441 / 798 -2012 andrea.erdelyi@uni-oldenburg.de